Grünes Gewölbe
Zwischen 1723 und 1729 ließ August der Starke die im Westflügel des Dresdner Schlosses gelegenen Tresorräume zu einem öffentlich zugänglichen Schatzkammermuseum prachtvoll umgestalten. Offiziell hieß diese Raumgruppe „Die Geheime Verwahrung", doch wegen der ursprünglich grünen Färbung einiger Architekturpartien wurde sie umgangssprachlich schon bald „Grünes Gewölbe" genannt.
Dort versammelte er die in seinem Besitz befindlichen Meisterwerke der Juwelier- und Goldschmiedekunst, aber auch herausragende Werke aus Elfenbein, einmalige Steinschnitte und kostbare Bronzestatuetten.
Die seit den Zerstörungen des letzten Krieges heimatlos gewordene Sammlung konnte von 1974 bis 2004 mit ihren bedeutendsten Kunstschätzen im Albertinum bewundert werden. Seit September 2004 finden Sie die eindrucksvollen Kunstschätze wieder im Dresdner Residenzschloss.
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